Skulpturen

Herzlich Willkommen auf dem Waldskulpturenweg

Kein leichtes Spiel

Die fast vier Meter hohe und knapp 64 t schwere Stahlskulptur „Kein leichtes Spiel“ von Ansgar Nierhoff steht auf dem Rothaarkamm als überraschendes Zeichen mitten im Wald und sollte den Konflikt zwischen den durch Sprache und Religion getrennten Regionen Sauerland und Wittgenstein deutlich machen. Eine riesige Stahlwand ist in ein großes zentrales Tor, zwei kleinere Tore und zwei Blöcke aufgelöst worden. Der Betrachter kann sehen: alle Teile passen ineinander, schaffen ein Drinnen und Draußen und jeder läuft gerne hindurch. Durch Tore können sich Nachbarn treffen und können herausfinden, wie viele Gemeinsamkeiten sie eigentlich haben.

Der Künstler Ansgar Nierhoff (1941-2010) gehört zu den wichtigsten deutschen Stahlbildhauern. Er lebte von 1965 bis zu seinem Tod in Köln.

7. Stein-Zeit-Mensch

Fast wie ein gewaltiger Tempel wirkt die im Jahr 2001 geschaffene Skulptur „Stein-Zeit-Mensch“ des Künstlers Nils-Udo: Mitten im Wald bei Kühhude liegt ein riesiger Felsquader, der von gigantischen Baumstämmen umrahmt wird.

Der Quarzit-Felsblock bringt nahezu 150 t auf die Waage. 

Der Künstler Nils-Udo (geb. 1937) zählt zu den international profiliertesten Künstlern, die mit und in der Natur arbeiten. 

Auch im Winter ist die Skulptur beeindruckend.

 

 

 

 

11. The Monument of the lost Falkon

Skulptur „Der Falke“ am WaldSkulpturenWeg in Wittgenstein

Nur aus der Vogelperspektive kann man das 44 x 28 m messende „Monument des verschollenen Falken“ vollständig erkennen. Aus Erdwällen hat der New Yorker Künstler Alan Sonfist den Umriss eines schwebenden Falken auf einer Waldlichtung im Wittgensteiner Forst modellieren lassen.

Der Künstler Alan Sonfist (geb. 1946) verknüpft in seinen Land-Art-Arbeiten natur- und kulturhistorische Elemente zu einer Einheit.                       Alan Sonfist lebt in New York.

So sah die Pflanzung 2005 aus und inzwischen kann man den „Falken“

nur noch aus der Luft erkennen.

29. Die Grünstation

„Die Grünstation“ ist ein leuchtend grünes Haus, das vollständig mit dem es umgebenden Biotop verwachsen ist. Entworfen wurde die Skulptur von der Künstlerin Gloria Friedmann, die die Natur und das Verhältnis des Menschen zur Natur zum Thema ihrer Arbeit gemacht hat. 

Die Künstlerin Gloria Friedmann (geb. 1950 in Kronach) lebt in Frankreich 

Bei der Eröffnung ragten 3 Bäume aus dem Dach. Nach einiger Zeit brachen kurz nacheinander, wahrscheinlich aus Wassermangel, alle 3 Bäume ab. Es wurde über eine Nachpflanzung nachgedacht, aber inzwischen sind alle der Meinung, dass man so wenig wie möglich in die Natur eingreifen sollte und es bleibt ein grünes Haus mit 3 Löchern im Dach.

Es ist auch im Winter ohne die 3 Bäume ein „Hingucker“

 

 

 

 

 

44. Was war zuerst?

Skulptur „Was war zuerst“ (Das Goldene Ei) 

2007-2009

Die Entstehung des Lebens symbolisiert die Künstlerin Magdalena Jetelová mit einem ca. 6,5 m hohen goldenen Ei von etwa 4 m Durchmesser. Größe und Lichtreflexionen machen es so beeindruckend, denn das Ei gilt als Urform des Lebens.

Ein Fundament aus Stahlbeton, im Inneren ein Stahlskelett und die Oberfläche aus Gießharz mit Glafasereinlage. Das riesige Ei wurde mit Blattgold überzogen, damit es immer schön glänzt.

Die Künstlerin Magdalena Jetelová hat als Bildhauerin, Fotografin, Zeichnerin und Künstlerin ein breites und umfassendes Werk erarbeitet. Sie gehört zu den bemerkenswertesten und kraftvollsten Persönlichkeiten der aktuellen Kunstszene.

Auch im Winter ist das Ei ein sehr beliebtes Fotomotiv.

Ab jetzt geht es nur noch den Berg hinunter und Du bist auf dem Wanderparkplatz Trufterhain